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14.01.2020

Irrtum

1. Bewegung oder Diät
Fakt ist, Training und Ernährung beeinflussen sich gegenseitig und wirken auf die Gesundheit und die weitverbreiteten Ziele Gewichtsreduktion und Figurformung am besten in Kombination. Eins von beiden ist gut, beide zusammen sind der Königsweg! Dabei wirkt die Kombination wie eine Spirale – in zwei Richtungen: Gute Ernährung fördert das Verlangen nach Bewegung und umgekehrt.
Grundsätzlich gilt, wer dauerhaft abnehmen möchte, sollte immer weniger Kalorien zu sich nehmen, als er verbraucht und nur in Kombination mit bewusster Ernährung und regelmäßigem Sport ist gesundes Abnehmen möglich.

2. Fettverbrennung beim Sport erst nach 30 Minuten
Falsch! Bereits mit der ersten Trainingsminute kurbelt der Körper die Fettverbrennung an. Allerdings hat diese erst nach 30 Minuten ihre Höchstleistung erreicht. Wer also sein Fett wegkriegen möchte, sollte möglichst länger als eine halbe Stunde trainieren. Beim Ausdauersport sollte man es zudem nicht zu ruhig angehen. Am effizientesten funktioniert die Fettverbrennung, wenn man bei 70 bis 80 Prozent seines Maximalpulses (Faustregel: 220 − Lebensalter in Jahren) trainiert.

3. Krafttraining macht dicke Muskeln
Gerade Frauen fürchten oft, von Krafttraining eine Bodybuilder-Figur zu bekommen - völlig unbegründet! Der Muskelaufbau wird vom männlichen Geschlechtshormon Testosteron bestimmt, welches vom weiblichen Organismus nur in geringen Mengen produziert wird. Krafttraining bewirkt bei Frauen daher eher eine straffere und schlankere Silhouette. Muskeln formen und definieren den Körper in einem individuell zusammengestellten und geplanten Training am zielgerichtesten und die Vorteile aktiver Muskulatur wirken auf den gesamten Körper sowie die Psyche.

4. Mit Muskeltraining gezielt Fett abbauen
Stimmt leider nur bedingt. Gezieltes Bauch-Beine-Po-Training führt in der Regel nicht dazu, dass auch genau an diesen Stellen Fett abgebaut wird. Es ist individuell festgelegt, wo und in welcher Reihenfolge der Körper Fettdepots abbaut. Bei Frauen verschwindet häufig der Speck am Oberkörper schneller, als an Hüften und Po. Es ist jedoch möglich, gezielt Muskulatur aufzubauen. Hierfür müssen die Trainingsinhalte stimmen und am besten mit einem qualifizierten Trainer erstellt sein.

5. Durch Gerätetraining nimmt man nicht ab
Wer regelmäßig an Geräten Krafttraining macht, sollte sich nicht wundern, wenn er zunächst evtl. mehr Pfunde auf die Waage bringt. Doch die ganze Wahrheit ist: Muskeln sind schwerer als Fett und schließlich es um die Körperform, ein Wohlfühlgewicht und nicht um Kiloreduktion. Mehr Muskelmasse hilft definitiv beim Abnehmen, denn sie erhöht den Grundumsatz an Kalorien. Die Folge: Selbst im Schlaf und zu jeder Zeit verbrennen muskulöse Menschen mehr Fett als Sportmuffel. Sie haben mehr Energie und Leistungsvermögen und fühlen sich in ihren Körpern wohler.

6. Nur einmal pro Woche trainieren bringt nichts
Einmal ist auf jeden Fall besser als Keinmal! Besonders Anfänger können ihre Fitness und ihr Wohlbefinden bereits mit einem einstündigen Training pro Woche enorm steigern. Durch eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining wird die Leistungsfähigkeit gesteigert, der Blutdruck sinkt, Cholesterinwerte verbessern sich und das allgemeine Wohlbefinden steigt.
Optimal sind 2-3 mal wöchentliches Training, 20 Minuten sind ausreichend.

7. Mit Sit-ups zum Sixpack
Ein muskulöser Bauch ist wesentlich schwerer anzutrainieren, als beispielsweise kräftige Oberarme. Trotz intensiven Trainings liegt besonders bei Frauen häufig eine Fettschicht über den Muskeln. Bevor also die Muskeln in Erscheinung treten können, müssen Sie erst einmal dem Bauchfett den Kampf ansagen. Das funktioniert am besten durch regelmäßiges Ausdauertraining im optimalen Fettverbrennungsbereich, Muskeltraining und guter Ernährung - dann können Sit-ups und anderen Bauchmuskelübungen sichtbar Wirkung erzielen.

8. Schwangere sollten keinen Sport treiben
Wer kann Kraft, Ausdauer, Stärke und Körpergefühl besser gebrauchen als werdende Mütter? Sport in einer unauffälligen Schwangerschaft wirkt sich grundsätzlich positiv auf Mutter und Kind aus! Fitness steigert das Wohlbefinden und sorgt schon während der Schwangerschaft dafür, dass sich der Körper nach der Geburt wieder schneller regeneriert. Das Training selbst, sich Zeit für sich zu nehmen sowie die Abwechslung und der Kontakt mit anderen Trainierenden tun auch der Psyche der werdenden Mutter gut. Zu vermeiden sind Sportarten mit direktem Gegnerkontakt, Leistungssport, Skifahren und Reiten und andere Risikosportarten.
Für schwangere Einsteiger empfiehlt sich ein leichtes Ausdauer- und Muskeltraining sowie eine breite Auswahl aus dem Gruppenkursangebot. Bei Unsicherheiten sind ausgebildete Trainer präsent und schwangerschaftsbegleitende Ärzte zur Abklärung da.

9. “Jetzt brauch ich auch nicht mehr anzufangen”
Diesen Satz schon mal gehört? Zu beschäftigt, zu alt, zu krank, zu... Auch das ist (in den meisten Fällen) ein Irrtum - gerade wenn es um Fitness geht. Für jeden Zeitplan, für jede gesundheitliche oder medizinische Indikation gibt es passende Bewegungs- und Trainingsformen, die positiv auf die Gesundheit wirken.

Irrtum
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